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Falben: Farbschlag bei Wellensittichen; gekennzeichnet durch rotbraune Gefiederzeichnung und roten Augen. Es gibt kontinentale Falben mit weißem Irisring und englische Falben ohne Irisring.

 

Farbzucht: Die ursprüngliche, natürliche Gefiederfarbe des Wellensittichs ist hellgrün mit gelbem Gesicht. Andere Farbschläge sind durch Zucht oder genetische Mutation (Bsp. Albino) entstanden.

 

Federbalgzysten: Entstehen durch Federkiele, die nicht durch die Haut brechen. Können sich geschwulstartig verdicken, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden. Nur der Tierarzt kann Federbalgzysten fachgerecht behandeln.

 

Federlinge: s. Parasiten

 

Federmissbildungen: Können Anzeichen für eine Erkrankung oder Mangelernährung sein; treten aber auch bei älteren Vögeln nach der Mauser auf. Am besten zieht man einen vogelkundigen Tierarzt zu Rate, da nur er/sie die richtige Behandlung einleiten kann.

 

Federrupfen: Die Ursachen hierfür können vielfältig sein. Es kann sich um eine Verhaltensstörung (Selbstverstümmelung) handeln, es kann aber auch eine organische Ursache vorliegen, eventuell eine parasitäre Erkrankung sein; vielleicht ist die Ursache auch in den Haltungsbedingungen zu suchen. Auf jeden Fall sollte ein federrupfender Wellensittich/Ziervogel einem vogelkundigen Tierarzt möglichst bald nach Auftreten der ersten Anzeichen für Federrupfen vorgestellt werden, um der Ursache rasch auf den Grund zu gehen.

 

Französische Mauser: Auch als Nestlings- oder Rennerkrankheit bezeichnet. Wird hervorgerufen durch ein Virus (Aviäres Polyomavirus), von dem es verschiedene Serotypen gibt, die wiederum verschiedene Vogelarten befallen können. Je nachdem welche Vogelart befallen ist, können unterschiedliche Symptome ausgeprägt sein. Bei Wellensittichen treten unter den Nestlingen plötzliche Todesfälle auf, die Überlebenden bilden die Daunen und Konturfedern nicht richtig aus und sind flugunfähig. Wenn die Nestlinge die Krankheit überleben, können sie zum Träger des Virus werden und dieses lebenslang ausscheiden. Für die Französische Mauser gibt es keine spezifische Therapie; in Zuchtbeständen sollten die Träger ermittelt und ausgemerzt werden oder völlig isoliert gehalten werden. Erkrankte Vögel sollten nicht mit anderen zusammengehalten werden, da Aviäres Polyomavirus sehr ansteckend ist und auch über Federstaub übertragen werden kann.

 

Fuß: siehe Ständer